Gastvortrag: Vom Input zum Output – Software-Engineering im Wandel

veröffentlicht am 30. Juni 2015

Im Namen des Qualitätspakt-Lehre-Projekts EVELIN und in Zusammenarbeit mit dem Referat für Didaktik und Medien möchten wir  Sie zu einem Vortrag mit dem Titel

„Vom Input zum Output – Software Engineering im Wandel“

einladen, der auch für Nicht-Software-Engineering-Experten von Interesse sein könnte. Vortragen wird Herr Matthias Längrich, der an der Hochschule Zittau-Görlitz eine Professur für Software Engineering vertritt, und sich in seiner Forschung besonders für (überfachliche) Kompetenzen im Software Engineering interessiert.

Wo: Hochschule Coburg – Raum: 10-215
Wann: 06.07.2015 von 14:00 Uhr bis 15:30 Uhr

Details zum Inhalt finden Sie unten.
Über reges Interesse würden wir uns freuen!

Kurzfassung:

Der maßgeblich durch die Politik initiierte Paradigmenwechsel zur output-orientierten Lehre ist ein Ergebnis des PISA-Schocks zu Beginn dieses Jahrtausends. Davon betroffen sind im zunehmenden Maße auch informatische Fachgebiete, welche sich im Rahmen standortübergreifender Evaluationen u.a. mit folgenden Fragen auseinandersetzen müssen:
a) Gibt es einen einheitlichen Bildungsstandard, welcher die Vergleichbarkeit unterschiedlicher Standorte gewährleistet?
b) Welche Kompetenzen beinhaltet dieser Standard und warum?
c) Wie können die benannten Kompetenzen empirisch korrekt gemessen und ausgewertet werden?
Genießt die Informatik das Privileg, zu den stark strukturierten und inhaltlich gut formalisierbaren Fachgebieten zu zählen, so bildet das Software Engineering hierin eine entscheidende Ausnahme: Viele nicht-informatische Kompetenzen werden benötigt, welche beispielsweise der Betriebswirtschaft oder der Psychologie zugeordnet werden können. Ziel dieses Vortrages ist es, einen Beitrag zur aktuellen Diskussion über die Erstellung eines anerkannten Bildungsstandards auf Basis relevanter und empirisch messbarer Kompetenzen zu liefern.