Workshop über Lehr- und Lernforschung im Bereich Software Engineering

Von: Juliane Kis, Forschungs- und Projektassistentin EVELIN

Das EVELIN-Team der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg), Laboratory for Safe and Secure Systems (LaS³) hat sich am 27. Januar 2016 zu einem Workshop im Schloss Spindlhof in Regenstauf getroffen.

Die Doktoranden Magdalena Beslmeisl, Rebecca Reuter und Alexander Soska, sowie der Forschungsmaster Studierende Markus Reiß und die FuE-Assistentin Juliane Kis führten zusammen mit den Hochschullehrern Prof. Dr. Imgard Schroll-Decker und Prof. Dr. Jürgen Mottok eine Standortbestimmung durch.

Die Nachwuchswissenschaftler des EVELIN-Teams (Experimentelle Verbesserung des Lernens von Software Engineering) haben den aktuellen Stand ihrer fachdidaktischen Forschungsarbeiten vorgestellt, sowie deren operative Umsetzung in der konkreten Lehr- und Lernsituation.

Konkrete Lehr- und Lernsituationen in der Software Engineering-Ausbildung werden im Verbundvorhaben EVELIN mit unterschiedlichen Ansätzen gestaltet:

  • Forschendes Lernen
  • Problembased Learning (PBL)
  • Project based Learning
  • Adaptive Learning
  • Reflective Learning (Lerntagebuch, Just-in-Time-Teaching)
  • Constructive Alignment
  • Serious Games und Gamification
  • Agile Teaching

Prof. Dr. Imgard Schroll-Decker, als Erziehungswissenschaftlerin, und Prof. Dr. Jürgen Mottok, als Gesamtprojektleiter des Verbundvorhabens EVELIN, betreuen in Regensburg die Lehr- und Lernarrangments Software Engineering, sowie die wissenschaftlichen Doktor- und Masterarbeiten in diesem Verbundprojekt.

Die Protagonisten und Protagonistinnen des Fördervorhabens EVELIN sind Gründungsmitglieder des Fachdidaktik-Arbeitskreises Software Engineering (FDAK SE), der im Jahr 2008 auf Anregung, unter anderem von Prof. Dr. Jürgen Mottok, gegründet wurde und der sich im Regelfall ein bis zweimal je Semester am Didaktikzentrum der bayerischen Hochschulen in Ingolstadt trifft.

Aus diesen Aktivitäten ist der gemeinnützige Verein LeSE e.V. (Lehren von Software Engineering) hervorgegangen, der im Zwei-Jahresturnus die europäische Konferenz „European Conference on Software Engineering Education 2016“ (ECSEE 2016) zusammen mit IEEE und GI als Partner im Kloster Seeon durchführt. Außerdem ist die „Technical Didactics Software Engineering“ (TDSE) mit der IEEE EDUCON-Konferenz entstanden.

Die Lehr- und Lernforschung Software Engineering am LaS³ der Fakultät Elektro- und Informationstechnik der OTH Regensburg ist gefördert durch das vom BMBF finanzierte Verbundvorhaben „Experimentelle Verbesserung des Lernens von Software Engineering (EVELIN)“, Förderkennzeichen 01PL12022F, Projektträger DLR.

Das Verbundvorhaben EVELIN ist im Bund-Länder-Programm für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre angesiedelt. Die Hochschulen Aschaffenburg, Coburg, Kempten, Landshut, Neu-Ulm und Regensburg sind Verbundpartner, weitere Informationen unter www.las3.de und www.qualitätspakt-lehre.de.

Laboratory for Safe and Secure Systems

Das Laboratory for Safe and Secure Systems (LaS³) ist ein gemeinsames Kompetenzzentrum der Ostbayerischen Technischen Hochschule,
ein Verbund zwischen den Hochschulen Amberg-Weiden und Regensburg.
Es wurde 2005 gegründet und wurde initial durch die Projektförderung FHprofUnd der Bundesrepublik Deutschland sowie durch das
Programm Strukturimpuls des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst unterstützt. Das LaS³ sieht sich als Mediator zwischen Wissenschaft und Anwendung: Ziel ist die Verzahnung von anwendungsorientierter Forschung im Bereich der Softwareentwicklung, mit den Anforderungen sowohl mittelständischer Unternehmen, als auch der Industrie im ostbayerischen Wirtschaftsraum.